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Am 18. Oktober 2018 wurde der Gemeinde Schifflingen auf Schloss Grafenegg in Niederösterreich anlässlich der vom Klimabündnis organisierten internationalen „Climate-Star-Gala“, der Titel des CLIMATE STAR verliehen. Dort werden 15 Klimaschutz-Projekte aus sieben Ländern prämiert.

Schifflingen konnte die Juroren mit seinen innovativen Umsetzungen im Bereich der Müllvermeidung und – Reduzierung überzeugen. Dazu gehört sicherlich die für Luxemburg einmalige Gebührenstruktur, durch die Haushalte belohnt werden, die Müll trennen. Kaum verbreitet ist in Luxemburg auch die Verwiegung des Restmülls. Ganz besonders innovativ ist die Bestimmung, dass Mehrfamilienhäuser ab 10 Einheiten mit einer Müllschleuse ausgestattet sein müssen. Zusätzlich müssen Gebäude mit mehr als 20 Wohneinheiten ein internes Recyclingcenter einrichten.

Durch die Einführung eines Identsystems 1998, konnte die jährliche Restmüllmenge pro Einwohner von 270 kg auf zwischenzeitliche 197 kg gesenkt werden. Durch die obengenannten Maßnahmen wurde sie auf voraussichtliche 140 kg reduziert (2018).

Ziel sind 100 kg Restmüll pro Einwohner pro Jahr!

Zeitgleich haben sich die Mengen der Altpapier- und Altglassammlungen verdoppelt, während das Einsammeln der PMC-Abfälle sich verdreifacht hat.

Wie wichtig den Schifflinger Gemeindeverantwortlichen diese Auszeichnung ist, beweist die Tatsache dass sie mit einer 12-köpfigen Delegation nach Graffenegg aufbrechen, um die Ehrung entgegen zu nehmen. Die von Bürgermeister Paul Weimerskirch angeführte Delegation setzt sich aus Vertretern des Schöffen- und Gemeinderats, sowie des kommunalen Klimateams und der Umweltkommission zusammen.

 

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